Motorradhelme

Wir bieten Euch Motorradhelme in den verschiedensten Ausführungen und Farben bzw. Dekoren. Da sollte für jeden, auch optisch passend zum Motorrad, etwas dabei sein.

Vom Klapphelm bis zum Crosshelm können wir fast jeden Wunsch erfüllen. Bei Modellen, die nur in sehr geringen Stückzahlen nachgefragt werden, wie z.B. Crosshelme, bestellen wir gerne für Euch das gewünschte Modell zur Ansicht vom Hersteller.

Neben den Helmen selbst, von denen wir ständig bis zu 500 Stück vorhalten, bieten wir Euch auch Kommunikationssysteme, d.h. Freisprechanlagen mit denen Ihr Euch mit Eurem Telefon verbinden und telefonieren könnt oder die auch als Gegensprechanlage dienen, um Euch mit Eurem Sozius oder in der Kolonne (bis zu 10m Reichweite) zu unterhalten.

Natürlich haben wir für Euch auch Visiere auf Vorrat. Da es jedoch eine Vielzahl von Helmen und ebenso unzählig viele passende Visiere gibt, müssen wir Visiere in der Regel für Euch bestellen. Die Lieferung erfolgt allerdings in der Regel recht zeitnah.

Wissenswertes zu Motorradhelmen

Das Wichtigste an einer Motorradausstattung ist natürlich der Motorradhelm. Hier sollte man sich vor dem Kauf entschieden haben, ob man einen Integral- oder einen Klapphelm fahren möchte. Ein Halbschalenhelm ist auch eine Alternative, ist aber nicht unbedingt als Schutzhelm zu bezeichnen – er bedient in erster Linie die Helmpflicht und in zweiter Linie den Geschmack oder den Stil des Fahrers.

Der Integralhelm ist ein komplett geschlossener Helm mit einem Doppel-D oder Schnellverschluss. Der Klapphelm ist im geschlossenen Zustand ein Integralhelm, bei welchem die feste Kinnpartie hochgeklappt werden kann. Der ursprüngliche Sinn des Klapphelmes war es, dem Brillenträger das Auf- und Absetzen des Helmes ohne Abnahme der Brille zu ermöglichen.

Halbschalenhelme und Jethelme haben keine feste Kinnpartie und sind mit einem Blendschirmchen oder mit einem Visier ausgestattet. Diese Form der Helme ist nicht unbedingt als Schutzhelm zu bezeichnen, sie bedient eher den Retro-Stil und wird daher gerne von Motorradfahrern gekauft, die klassische Motorräder fahren.

Alle Helme müssen sich einer Sicherheitsprüfung unterziehen (die ECE-Norm 22/05). Folgende Punkte werden hier geprüft:

  • Größe und Form der Dämpfungsschale,
  • chemische Resistenz der Außenschale,
  • Stoßdämpfungswerte an einzelnen Punkten durch den Falltest,
  • Abstreiftest vor allem bei den kleinen Größen,
  • Belastbarkeit des Kinnriemens und dessen Absicherung,
  • Belastbarkeit des Kinnriemenverschlusses,
  • Größe des Sichtfeldes,
  • Durchdringungswiderstand des Visiers, Tönung des Visiers.

Hat man sich für ein Modell Helm entschieden, kommen jetzt die wichtigsten Kriterien für einen Kauf. Der Helm muss optimal passen, damit der bestmögliche Schutz bei einem eventuellen Sturz gegeben ist.

Hier kann nur angeraten werden, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. Dort hat man die Möglichkeit verschiedene Helme auszuprobieren und individuell anzupassen, gegebenenfalls auch eine Probefahrt zu machen, um die Geräuschkulisse des Helmes zu testen. Helme entwickeln unterschiedliche Geräusche. Eine große Rolle spielt z. B. die Sitzposition des Fahrers oder ob das Motorrad mit einer Windschutzscheibe ausgestattet ist.

Wenn alle Kriterien erfüllt sind, kann man schlussendlich Preis und Optik in die Auswahl einbeziehen, um sich dann für den Richtigen zu entscheiden. Man bedenke immer der Helm ist und schützt das Wichtigste, den Kopf – denn ohne den geht nichts.

 

Kleines Material-Lexikon

Die Aussenmaterialen der Helme sind aus Thermoplast (z. B. Polycarbonat, Polyamid) oder Duroplast (z. B. GFK-, Carbon). Thermoplast wird nachgesagt, dass es nicht so lange haltbar ist wie Duroplast. Das Material Thermoplast ist außerdem etwas schwerer als Duroplast. Man sollte sich aber von der „Lebensdauer“ der einzelnen Materialien nicht beeinflussen lassen und bedenken, dass sich die Passform der Innenausstattung des Helmes durch längeres Tragen verändert und der Helm entsprechend der Tragehäufigkeit seinen festen, optimalen Sitz verliert – stellt man dies fest, so sollte der Helm ausgetauscht werden, denn dann kann man nicht mehr von dem bestmöglichen Schutz ausgehen.